Der Start am Gymnasium

Wir lernen uns kennen

Zur Harmonisierung des Übergangs von der Grundschule halten wir es für wichtig, dass sich die Klassenlehrer und -lehrerinnen in den ersten Schultagen besonders intensiv um die neuen Klassen kümmern und ihnen spielerisch die Eingliederung in ein komplexes System erleichtern. Unsere Schule ist groß und gerade am Anfang unübersichtlich.

Durch unsere Kennenlerntage wollen wir den Kindern die Angst vor ihrer neuen Schule nehmen – dazu gehören unter anderem der erste Zirkus-Projekttag, an dem unsere zukünftigen Artisten zum ersten Mal Manegenluft schnuppern und die verschiedensten Zirkusaktivitäten ausprobieren können, eine Schul- und Bibliotheksrallye und viele Kennenlernspiele. Wir beschließen die Kennenlerntage mit einem ökumenischen Gottesdienst, der nebenbei die Möglichkeit bietet, einen ersten gemeinsamen Gang nach Rösrath zu üben. Der Stärkung der Klassengemeinschaft dienen auch unser Teamtraining und die Fahrt nach Hinsbeck.

 

Harmonisierung des Übergangs

Neben dem Kennenlernen der Mitschüler und -schülerinnen und der neuen Schule muss es auch eine Harmonisierung des Leistungsanspruches geben. Dazu dienen Treffen zwischen den verschiedenen Schulen Rösraths, die wir in den letzten Jahren sehr intensiv betrieben haben. Der Austausch mit den Grundschulen im Rahmen der Erprobungsstufenkonferenzen und gegenseitige Unterrichtsbesuche haben sich dabei als ausgesprochen aufschlussreich und besonders wertvoll erwiesen.

Durch eine verstärkte binnendifferenzierte Unterrichtsgestaltung gerade in den ersten Monaten werden alle Kinder - auch wenn sie unterschiedliche Voraussetzungen von der Grundschule mitbringen - individuell gefördert und gefordert. Kein Kind muss Angst haben, am Anfang abgehängt zu werden.

Zur Harmonisierung des Übergangs gehört auch das Fach Lernen lernen, das in den Klassen 5 bis 7 unterrichtet wird.

 

Ihre Kinder werden gut betreut

Alle Klassenlehrer und -lehrerinnen arbeiten intensiv mit den Fachlehrern und -lehrerinnen der einzelnen Klassen zusammen. Dadurch, dass alle Klassen 5 und 6 immer zwei Klassenlehrer bzw. -lehrerinnen haben, steht nahezu immer eine Ansprechperson für die Kinder zur Verfügung. Aber natürlich sind auch nicht immer nur Lehrkräfte als Berater und Unterstützer erwünscht. An unserer Schule hat sich das Mentorensystem als sehr erfolgreich erwiesen. In kleineren und größeren Notfällen stehen den Kindern zudem unsere Schulsanitäter und -sanitäterinnen und unsere Sekretärin Fr. Langemann zur Seite.

 

MentorinnenMentorinnen und Mentoren

Jede Klasse 5 wird von mehreren Schülerinnen und Schülern der EF (Stufe 10) betreut, die „unseren Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie helfen bei der Orientierung am Anfang, organisieren Aktivitäten und bleiben Ansprechpartnerinnen und -partner, bis die Neuen sich in der Schule wie zu Hause fühlen. So können die Neuen Fragen stellen und sich mit Problemen an erfahrenere Mitschülerinnen und Mitschüler wenden.

Ansprechpartner/innen: Reiner Landgraf, Dr. Birgit Meerholz-Härle, Julia Müller-Heuser