Die 12. Rotarier-Berufsberatung an unserer Schule

ArbeitsweltAm 20. Mai 2017 fand in der Schule die Berufsberatung der Q1 statt. Wir, die Schülerinnen und Schüler der Q1, konnten uns ein Bild machen von neun verschiedenen Berufsfeldern, die uns von den Rotariern aus Rösrath vorgestellt wurden. So wurden Informationen zu Journalismus, Pflege und sozialem Bereich, BWL, Maschinenbau, Jura, Lehramt und Medizin angeboten sowie ein Kurs für diejenigen, die sich noch nicht sicher sind, was sie mal nach der Schule machen wollen.

Von 11:15 Uhr bis 13:00 Uhr wurde uns gezeigt, was in den Berufen passiert, was unsere Tätigkeit dort sein würde, welchen Ausbildungsweg wir gehen sollten und was wir in dem Beruf jeweils verdienen können. Vorher hatten sich die Rotarier uns im Foyer kurz vorgestellt und uns über ihren persönlichen Werdegang informiert.

Einige Monate vorher hatten wir der Stufenleitung bereits unsere Wünsche und Vorstellungen darüber abgegeben, was wir nach dem Abitur machen wollen, sodass die Veranstaltungeinfacher zu organisieren war. Letztlich konnte man sich dann aussuchen, zu welchem der Referenten man gehen wollte.

Ich war zuerst im Kurs zum Journalismus. Interessant war, dass Jörg Bärschneider und seine Tochter Nina ganz unterschiedliche Wege für diesen Beruf eingeschlagen haben. So hat Herr Bärschneider studiert und ein Volontariat gemacht , während seine Tochter die Journalistenschule im Kölner Mediapark besucht und ihr Studium nebenbei tätigt.

Der Andrang in diesem Kurs war groß. Der Wunsch „irgendwas mit Medien“ scheint sich wohl auch in unserer Stufe durchgesetzt zu haben, und so war der Raum gut gefüllt.
Am Anfang stellten sich die beiden Journalisten abermals kurz vor und boten uns an, ein Gespräch zu führen, in dem sie unsere Fragen beantworteten und uns Tipps gaben, wie wir uns auf den Beruf vorbereiten könnten und was uns eigentlich erwartet. Gegen Ende gab es noch eine kleine Aufgabe: Wir sollten eine Überschrift für einen Artikel über den berühmten Storch Ronny finden. Ronny ist wohl sesshaft geworden und hat eine Familie gegründet. Die Stimmung war sehr entspannt, und wir alle kamen auf unsere Kosten, nicht zuletzt auch, weil einige Überschriften ziemlich komisch waren. So war von „Das Familienglück eines Rowdies“ bis „Vom Rocker zum Nesthocker“ alles dabei.

Nach anderthalb Stunden ging es dann zum nächsten Seminar. Für mich hieß das „Lehramt“, wo uns Frau Grünjes begrüßte. Das Spiel war das Gleiche wie beim Journalismus: zuerst stellte sie sich vor und gab uns einen Einblick in den Beruf der Lehrerin und des Lehrers, bevor sie unsere Fragen beantwortete. Neben den beruflichen Aspekten war hier auch aus Perspektive eines Schülers interessant zu beobachten, wie die Sicht der Lehrerinnen und Lehrer auf die Schule ist und wie man eigentlich als Lehrerin oder Lehrer arbeitet.

Gegen 13:00 Uhr wurden wir dann alle aus der Schule entlassen und konnten unser Wochenende genießen. Später, in der Schule und auch in meinem Freundeskreis, haben wir uns noch häufiger über die Berufsberatung unterhalten. Ich habe von meinen Mitschülerinnen und Mitschülern viel Positives über den Besuch der Rotarier gehört. Anscheinend hat das Forum vielen geholfen, entweder ihre Entscheidung zu festigen oder sie sich nochmal zu überlegen bzw. eine bessere Sicht auf eine Laufbahn nach der Schule zu bekommen. Auch wenn ich erst skeptisch war, ob uns die Beratung wirklich hilft, so konnte ich selber meine Meinung festigen, später einmal als Journalist zu arbeiten, halte mich also getreu an das Motto meiner Generation: „Irgendwas mit Medien“ …

Mattias Sch. (Q1)