Home is where the Dom is...  oder: Europa is where the Dom is...

Urkunde

 

Brexit, Flüchtlingspolitik, Rechtspopulismus: Immer wieder macht Europa Negativschlagzeilen. Umso wichtiger und bereichernder ist es, sich mit der einzigartigen Idee eines vereinten Europas und den vielen Vorteilen der Europäischen Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Dies haben Annika Meerholz und Hanna Steinbach aus der EF im Rahmen des „65. Europäischen Wettbewerbs“, Deutschlands ältestem Schülerwettbewerb, getan. Ziel des Wettbewerbs ist es, die vertiefende Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen zu fördern und somit dazu beizutragen, den Europagedanken zu stärken. Dieses Jahr stand der Wettbewerb im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018, und war ausgeschrieben unter der Problemstellung „Denk mal – worauf baut Europa?“.

 

Annika und Hanna haben mit einem sehr kreativen Projekt über den Kölner Dom teilgenommen. Dieses erklären sie so: „Wir haben einen Text über die Bedeutung und Geschichte des Doms verfasst und eine Umfrage gemacht, welche Bedeutung der Kölner Dom für die Region hat. Daraus resultierend  bauten wir ein Modell des Kölner Doms aus Strohhalmen, Holz und Papier. Dieses Model soll sowohl die Geschichte als auch die Standhaftigkeit des Bauwerks ausdrücken.“ Bei der Arbeit an dem Wettbewerbsbeitrag hat ihnen der Bau dieses Miniaturdoms am besten gefallen, aber auch die Recherche, bei der man stets auf neue Informationen stieß. Doch der Moment, der ihnen am stärksten in Erinnerung bleiben wird, ist der, als sie nach vielen Wochen und harter Arbeit endlich fertig waren und ihr Modell als vollendet betrachten konnten.

Modell 1

 

Modell 2

Wie kamen die beiden auf die Idee, an dem Wettbewerb neben all den schulischen Anforderungen teilzunehmen? „Wir wollten ein paar Pluspunkt für den Unterricht sammeln. Jedoch haben wir während der Arbeit am Projekt gemerkt, dass wir gerne kreativ arbeiten und es toll ist, an etwas so Großem wie der Gemeinschaft Europas Teil zu haben, denn das ist es, was Europa ausmacht.“

 

Mit einem großartigen ersten Platz auf Landesebene wurden Anni und Hanna verdient belohnt! Bei der Preisverleihung in Bornheim erhielten sie neben ihrer Urkunde als Anerkennung einen großzügigen Buchgutschein – den allerherzlichsten Glückwunsch

Ehrung 1

Ehrung 2

 

Befragt nach dem, was für die beiden nach der Teilnahme und dem Gewinn bleibt, erläutern sie: „Im Großen und Ganzen hat es uns sehr gefallen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Es ist schön, dass Europa solche Wettbewerbe ins Leben ruft bzw. unterstützt, denn sie erinnern uns daran, dass Europa nicht nur für gemeinsame Politik und Wirtschaft steht, sondern in erster Linie für Gemeinschaft!“ Ein treffenderes, hoffnungsbringenderes und schlicht schöneres Schlusswort – zum Gewinn, aber ebenso zum Projekt vereintes Europa – gibt es nicht...

Ehrung 3

(Annika Meerholz (EF), Hanna Steinbach (EF), Gn)