Fast Fashion – “Where do our clothes come from?”

fastfashionDen Ausdruck “Fast Food” kennt natürlich jeder; aber was ist wohl “Fast Fashion”?

Diese und ähnliche Fragen hatten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Englisch-Leistungskurse der Q1 schon im Unterricht gestellt. Im Rahmen unserer Unterrichtsreihe “Globalization” wurden die dabei verschiedene Aspekte der Ökonomie und Ökologie besprochen.

Um diese Kenntnisse weiter zu vertiefen, fuhren die beiden Kurse in Begleitung ihrer Lehrerinnen K. Herzog und A. Vogel am 14. bzw. 20. Februar nach Köln. Dort im Rautenstrauch-Joest-Museum gastiert bereits seit Mitte Oktober eine faszinierende Ausstellung zum Thema “Fast Fashion- Die Schattenseiten der Mode”. In beeindruckender Weise und völlig schonungslos veranschaulichen Grafiken, Fotos und Filme, wo unsere Kleidung herkommt und unter welchen (unwürdigen) Arbeitsbedingungen sie in den asiatischen Billiglohnländern produziert wird. Dies hat teils verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und die Arbeiter riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben, um unsere unersättliche Gier nach stets neuen Kleidungsstücken zu befriedigen. Auch wer bisher gedacht hat, dass er mit seinen Kleiderspenden nur ein gutes Werk tut, wurde eines Besseren belehrt. Durch ein florierendes Geschäft für die Zwischenhändler landen Schiffsladungen von Kleidung zum Verkauf auf den afrikanschen Märkten, wodurch die einheimische Bekleidungsindustrie in den Ruin getrieben wird. Auch das ist “Globalisierung”!

So mancher verließ die Ausstellung mit sehr nachdenklicher Miene und fragt sich nun, ob er noch mit gutem Gewissen einkaufen gehen kann, ob er nicht auch mit einem weniger gefüllten Kleiderschrank auskommen würde oder sogar demnächst eher “Fair trade” / “Slow fashion” Produkte kauft.

Egal, wie man für sich diese Fragen beantwortet - eins ist klar: Dieser Besuch hat auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt und bleibende Eindrücke bei uns allen hinterlassen…