Kunstausstellung „Surrealismus“

FlyerZur Vernissage am 14.06.2019 um 18 Uhr in der Kapelle der Diakonie Michaelshoven mit dem Standort Stephansheide in Rösrath (Pestalozziweg 77) laden wir Sie und euch herzlich ein!

Für zwei Wochen werden die Werke des Projektkurses Kunst-Biologie sowie zahlreiche Ergebnisse aus dem Kunst- und Kunst-Literatur-Differenzierungsunterricht zahlreicher Jahrgangsstufen unserer Schule zum Thema „Surrealismus“ dort zu sehen sein. Die Öffnungszeiten während dieses Zeitraums sind:

15.06.19 14-16 Uhr, 16.06.19 11-13 Uhr, 19.06.19 16-18 Uhr, 22.06.19 14-16 Uhr, 23.06.19 11-13 Uhr und 26.06.19 16-18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos!

 

Hier ein Erfahrungsbericht zweier Projektkursteilnehmerinnen:

Was haben Träume und sezierte Organe gemeinsam? Wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektkurses Kunst-Biologie haben uns ein Jahr lang mit dieser Frage beschäftigt und die Themen Surrealismus und Seziertes in einzigartigen Kunstwerken auf kreative Art und Weise miteinander verbunden.

Inspiration lieferten, neben unserer eigenen ausgeprägten Kreativität, Werke von bekannten Surrealisten wie Salvador Dalí, René Magritte oder Max Ernst. Im ersten Halbjahr des Schuljahres wurde der Fokus auf die Biologie und insbesondere die Anatomie verschiedener Organe des Menschen sowie einiger Tiere gelegt und es wurde fleißig seziert und mikroskopiert. Aufgeschnittene Schweine- und Hühnerherzen sowie Schweineaugen ermöglichten spannende neue Einblicke in das Innere. Obwohl hierbei die Neugier letztlich überwog, war die Reaktionsspannweite sehr weit und reichte von heller Begeisterung bis hin zu gar Ekelgefühlen, die es zu überwinden galt. Insgesamt stellte dies jedoch eine neue und interessante Erfahrung für alle dar.

Die sorgsam skizzierten sowie abfotografierten Einblicke wurden anschließend in einer künstlerisch-praktischen Gestaltungsarbeit kreativ umgesetzt. Hierzu wurden zunächst inspirierende Plakate mit ersten Ideen und einem Bilder- und Assoziationsatlas angefertigt, an dem sich die späteren Werke orientieren sollten. Stets wurden Ideen, Eindrücke und Zwischenergebnisse in Skizzenbüchern festgehalten. Die Umsetzungsphase begann und schon bald füllten sich die Leinwände mit Farbe und Leben. Die Kunstwerke wurden frei gestaltet und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Anatomische Elemente wurden künstlerisch und traumhaft-surreal in den Werken völlig individuell umgesetzt. Kein Ergebnis gleicht dem anderen, doch sind alle gleich inspirierend und repräsentieren die Individualität jeder Kursteilnehmerin und jeden Kursteilnehmers. So hegt jedes Werk eine andere persönliche Bedeutung und der künstlerisch-kreative Horizont der Schülerinnen und Schüler wurde erweitert.

Bedanken möchten wir uns herzlichst bei unseren Kursleiterinnen, die uns dieses aufregende Projekt ermöglicht und das gesamte Schuljahr über tatkräftig unterstützt haben. Ebenfalls Danke sagen wir dem Förderverein unserer Schule, der uns finanziell bei der Planung und Umsetzung der Ausstellung unterstützt hat.

Rebecca M., Elena, Q1