Praktische Physik im Phantasialand

Am Freitag, 5. April 2019, stand für die beiden EF-Physikkurse unter Leitung von Tobias Handke und Timo Friedrich der Besuch des Phantasialandes in Brühl an.

Nach dem erfolgreichen Pilotversuch im vergangenen Jahr wurde darauf aufbauend auch der aktuelle EF-Jahrgang mit der Aufgabe betraut, einige der Attraktionen physikalisch zu untersuchen. 

 

Mit diesem Ansatz wird ein praktischer Schwerpunkt im EF Physik-Unterricht gebildet, welcher nach Rückkehr und Auswertung als Projektarbeit in die Leistungsbewertung der Lernenden mit einbezogen wird. So fördern wir eigenständiges Arbeiten mit hohem Bezug zur Realität. Zum Einsatz kommt die kostenlose App "phyphox", welche für alle gängigen Smartphones erhätllich ist. Diese laden die Schülerinnen und Schüler auf ihre eigenen Geräte (Stichwort "Bring Your Own Device (BYOD)") und setzen diese vor Ort zur Messung ein.

Ein Beispiel gefällig?

Diese Messung ist 2018 bei einer Fahrt im "Mystery Castle" entstanden, der als Freifall-Turm beworben wird. Aber erfahren die Besucherinnen und Besucher hier wirklich, wie sich ein freier Fall anfühlt? Oder sind die Beschleunigungen schwächer - oder sogar stärker? Eine der gleich mehreren Fragestellungen, die sich aus den Messungen ergeben und von den Kursmitgliedern zu beantworten sind.

Neben dieser Station gab es auch noch Experimentiermöglichkeiten an den Fahrgeschäften "Black Mamba", "Wellenflug" und "Colorado Adventure", von denen sich die Schülerinnen und Schüler eine Station vorab aussuchten und Gruppen bildeten. Darüber hinaus war es aber auch die Aufgabe, weitere Attraktionen physikalisch zu untersuchen, d. h. Fotos und Videos zu machen sowie Messungen per App durchzuführen, um diese im Anschluss unter eigens formulierten Fragestellungen zu analysieren.

In diesem Jahr gab es die zusätzliche Aufgabe, zu einer noch unbearbeiteten Attraktion Fragestellungen zu entwickeln und letztendlich daraus eine entsprechende Statonskarte zu entwerfen - offene Aufgaben sollen die Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler fördern.

In diesem Sinne: Gute Fahrt!

 

Timo Friedrich